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Privatsphäre

10 Tipps für mehr Privatsphäre im Messenger-Alltag

Verschlüsselung ist die Basis – aber echte Privatsphäre entsteht durch deine täglichen Gewohnheiten. Diese zehn Tipps setzt du in wenigen Minuten um.

15.06.2026 · 8 Min Lesezeit

Echte Verbindung. Maximale Sicherheit. – das ist unser Versprechen. Nexus verschlüsselt jede Nachricht Ende-zu-Ende nach dem Signal-Protokoll (X25519, AES-256, Double Ratchet), speichert deine Daten Zero-Knowledge auf Servern in Frankfurt und lässt sich jährlich unabhängig auditieren. Doch die beste Technik schützt nur so gut wie die Gewohnheiten der Person, die sie nutzt. Deshalb hat unser Support-Team die zehn Fragen gesammelt, die uns am häufigsten erreichen – und daraus diese Checkliste gemacht. Jeder Tipp dauert keine fünf Minuten.

1Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung

2FA ist der wirksamste Einzelschritt für dein Konto: Selbst wenn jemand dein Passwort kennt, kommt er ohne den zweiten Faktor nicht hinein. In Nexus ist 2FA für alle Tarife kostenlos – auch im Free-Plan. Du kannst eine Authenticator-App oder einen Hardware-Schlüssel hinterlegen.

So geht’s: Einstellungen → Sicherheit → Zwei-Faktor-Authentifizierung → Methode wählen → bestätigen. Fertig in unter zwei Minuten.

2Nutze einen Passkey statt eines Passworts

Passkeys ersetzen das Passwort durch ein kryptografisches Schlüsselpaar, das dein Gerät per Face ID, Fingerabdruck oder PIN freigibt. Der private Schlüssel verlässt dein Gerät nie – Phishing-Seiten können ihn schlicht nicht abgreifen. Nexus unterstützt Passkeys auf allen Plattformen: iOS, Android, Windows, macOS, Linux und im Web. Du richtest sie unter Einstellungen → Sicherheit → Passkeys ein und kannst dein altes Passwort danach komplett deaktivieren.

3Selbstlöschende Nachrichten für sensible Chats

Nicht jede Nachricht muss für die Ewigkeit sein. Für Gespräche über Gesundheit, Finanzen oder Passwörter im Familienkreis aktivierst du in Nexus selbstlöschende Nachrichten – wahlweise nach 24 Stunden, 7 Tagen oder 90 Tagen. Die Nachrichten verschwinden auf allen Geräten aller Chat-Teilnehmer. Tippe dazu im Chat auf den Namen deines Kontakts und wähle Selbstlöschende Nachrichten.

4Verifiziere die Sicherheitsnummer deiner Kontakte

Jeder Nexus-Chat besitzt eine eindeutige Sicherheitsnummer, die aus den Schlüsseln beider Seiten berechnet wird. Stimmt sie auf beiden Geräten überein, ist ausgeschlossen, dass jemand dazwischensitzt. Vergleicht die Nummer einmal persönlich oder per Videoanruf – am schnellsten, indem ihr den QR-Code des Gegenübers scannt. Ändert sich die Nummer später (etwa durch ein neues Gerät), warnt dich Nexus automatisch im Chat.

5Prüfe regelmäßig deine verknüpften Geräte

Multi-Device ist praktisch – im Free-Plan mit 2 Geräten, in Premium und Business unbegrenzt. Genau deshalb lohnt der Blick in Einstellungen → Geräte: Dort siehst du jede aktive Sitzung mit Gerätename und letzter Aktivität. Erkennst du ein Gerät nicht wieder, meldest du es mit einem Tipp ab und der Zugriff endet sofort. Einmal im Monat kontrollieren reicht völlig.

6Vorsicht bei Links von Unbekannten

Die häufigste Angriffsform ist kein gehackter Server, sondern eine freundlich formulierte Nachricht mit einem Link. Phishing-Seiten imitieren Login-Masken, Paketdienste oder Gewinnspiele – und leben davon, dass du in Eile klickst. Prüfe bei unbekannten Absendern immer die vollständige URL, bevor du sie öffnest, und gib niemals Zugangsdaten über einen zugeschickten Link ein. Im Zweifel: Link ignorieren und den Absender blockieren oder melden.

7Verwahre deine Backup-Passphrase sicher

Der Zero-Knowledge-Cloud-Sync von Nexus bedeutet: Nur deine Passphrase kann dein Backup entschlüsseln – nicht einmal wir können das. Das ist maximaler Schutz, hat aber eine Konsequenz: Verlierst du die Passphrase, ist das Backup unwiederbringlich verloren. Schreibe sie deshalb auf Papier und lagere sie an einem sicheren Ort, oder nutze einen Passwort-Manager. Bitte nicht als Screenshot in der Galerie oder als Notiz in der Cloud speichern.

8Profilbild und Online-Status nur für Kontakte

Standardmäßig muss niemand außer deinen Kontakten sehen, wann du online bist oder wie du aussiehst. Unter Einstellungen → Privatsphäre stellst du Profilbild, Online-Status und Lesebestätigungen auf Nur Kontakte – oder ganz aus. So können Fremde, die deine Nummer irgendwo aufschnappen, kein Profil über dich anlegen.

9Öffentliche Gruppen: Was du teilst, ist öffentlich

Nexus-Gruppen fassen bis zu 1.000 Mitglieder – und in offenen Gruppen kennst du davon in der Regel die wenigsten persönlich. Alles, was du dort schreibst, kann gespeichert, weitergeleitet und per Screenshot festgehalten werden, Verschlüsselung hin oder her. Teile in großen Gruppen daher keine Adressen, Fotos deiner Wohnung oder Urlaubsdaten. Eine gute Faustregel: Schreibe dort nur, was du auch auf eine Postkarte drucken würdest.

10Halte deine App aktuell

Jedes Update schließt nicht nur Bugs, sondern oft auch Sicherheitslücken, die durch unser Bug-Bounty-Programm oder den jährlichen unabhängigen Audit gefunden wurden. Die aktuelle Version ist 3.2.1 – aktiviere am besten automatische Updates in deinem App Store, dann musst du nie wieder daran denken. Welche Version du nutzt, siehst du unter Einstellungen → Über Nexus.

Fazit: Zehn kleine Schritte, ein großer Unterschied

Keiner dieser Tipps erfordert technisches Vorwissen – zusammen machen sie dein digitales Leben aber messbar sicherer. Die Technik dahinter übernehmen wir: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach Signal-Protokoll, Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO-Konformität und 99,9 % Uptime für über 2 Millionen Nutzer. Wie das alles im Detail funktioniert, liest du auf unserer Sicherheitsseite →

Du hast eine Frage, die hier nicht beantwortet wurde? Unser Support-Team hilft dir gern weiter – schreib uns über die Kontaktseite. Nexus Communications GmbH, Musterstraße 12, 10115 Berlin.

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